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Verspätung mit Bahncard oder Zeitticket — bekommst du trotzdem Entschädigung?

Wenn Sie eine BahnCard 100, Streckenzeitkarte oder ein anderes DB-Abonnement besitzen, wird Ihre Verspätungsentschädigung auf der Grundlage der proportionalen täglichen Fahrtkosten berechnet. Teilen Sie den Passpreis durch die Anzahl der Fahrten im Zeitraum, um den Wert pro Fahrt zu erhalten, und wenden Sie dann 25% (60–119 Minuten) oder 50% (120+ Minuten) an. Batch mehrere Verspätungen, wenn einzelne Auszahlungen unter €4 liegen.

Verspätung mit Bahncard oder Zeitticket — bekommst du trotzdem Entschädigung?

Wenn Sie mit einer Wochenfahrkarte, Monatskarte oder Jahreskarte pendeln, fahren Sie häufiger als fast jeder andere Fahrgasttyp — was bedeutet, dass Verspätungen Sie viel stärker beeinflussen als gelegentliche Reisende. Die gute Nachricht ist, dass Fahrkartenpesitzer Entschädigung für Verspätungen beanspruchen können. Das Verfahren unterscheidet sich leicht von Einzelfahrscheinen, aber das Recht ist dasselbe.

Wie wird die Entschädigung für Fahrkarten berechnet?

Da eine Fahrkarte Hunderte von Fahrten abdeckt, wird die Entschädigung auf der Grundlage eines täglichen Fahrtsatzes berechnet.

Die Formel:

  • Wochenfahrkarte: teilen Sie den Gesamtpreis durch 5 Arbeitstage
  • Monatskarte: teilen Sie den Gesamtpreis durch die Anzahl der Tage im Monat
  • Jahreskarte: teilen Sie den Gesamtpreis durch 365

Sobald Sie den Tagessatz haben, wenden Sie den Standard-Verspätungsentschädigungsprozentsatz an:

  • Verspätung von 60–119 Minuten: 25% des Tagessatzes
  • Verspätung von 120+ Minuten: 50% des Tagessatzes

Beispiel: Eine Monatskarte kostet EUR 120 für 30 Tage = EUR 4/Tag-Satz. Eine 90-minütige Verspätung = 25% von EUR 4 = EUR 1 Entschädigung für diese Fahrt.

Dies ist pro Fahrt bescheiden — aber wenn Sie 10 anspruchsberechtigte Verspätungen pro Monat erleben, summiert sich das. Und das Recht zu beanspruchen existiert immer noch.

EU-Fahrkartenpesitzer

In der EU besteht das Recht gemäß Artikel 17 der EU Regulation 2021/782, die Umsetzung variiert jedoch:

Deutsche Bahn (Deutschland): DB bietet die Komfort-Check-in-Entschädigung für BahnCard-Abonnenten und Streckenzeitkarte-Inhaber an. Sie können pro verspätete Fahrt über das DB Fahrgastrechte-Portal beanspruchen. Der Tagessatz wird automatisch berechnet.

Häufig gestellte Fragen und Sonderfälle

Kann ich bei jeder Verspätung meine Fahrkarte beanspruchen?

Ja, theoretisch. Jede anspruchsberechtigte Verspätung auf einer Fahrt, die von Ihrer Fahrkarte abgedeckt ist, ist ein gültiges Entschädigungsereignis. In der Praxis müssen Sie für jede einen Anspruch innerhalb der Frist einreichen. Für Pendler, die mehrere Verspätungen pro Woche erleben, kann dies bedeuten, dass sie mehrere Ansprüche pro Monat einreichen müssen.

Was wenn ich auf einer Fahrt verspätet war, die nicht meine übliche Pendelroute ist?

Ihre Fahrkarte deckt eine definierte Route ab. Wenn Sie auf einer Fahrt verspätet waren, die von Ihrem Ticket abgedeckt ist, können Sie Anspruch erheben. Wenn Sie außerhalb des Geltungsbereichs Ihrer Fahrkarte gereist sind (z. B. auf einer anderen Route), müssten Sie für diese Fahrt einen separaten Fahrschein gekauft haben — und Sie könnten stattdessen Anspruch auf diesen separaten Fahrschein erheben.

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Wie man mit einer Fahrkarte Anspruch erhebt

  • Notieren Sie die Verspätung — halten Sie die tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten fest, während Sie am Bahnhof oder im Zug sind. Screenshots von Verspätungsankündigungen sind hilfreich.
  • Halten Sie Ihre Fahrkartennummer bereit — Sie benötigen diese, um den Anspruch mit Ihrem Ticket zu verknüpfen.
  • Führen Sie Aufzeichnungen — führen Sie ein Protokoll über anspruchsberechtigte Verspätungen, damit Sie diese bei Bedarf gebündelt einreichen können.

TrainOwed akzeptiert Fahrkarteansprüche für berechtigte Betreiber. Laden Sie Ihre Fahrkartendaten und die Fahrtinformationen hoch und wir berechnen den korrekten Entschädigungsbetrag und reichen ihn in Ihrem Namen ein.

Häufig gestellte Fragen

Hatten Sie kürzlich eine Verspätung? Prüfen Sie, ob Sie Geld zugut haben.

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